Eine kleine Geste, die mir zeigte, wie viel er sich wirklich sorgt.

Später am selben Tag, als wir gemeinsam die Einkäufe wegräumten, sagte er, er wolle mir bei den kleinen Dingen, die ich sonst immer allein erledige, mehr helfen. Er sagte es nicht aus Schuldgefühlen oder Pflichtgefühl – sondern ganz aufrichtig. Mir wurde dadurch bewusst, wie viel emotionale Last ich unbewusst mit mir herumgetragen hatte. Seine Bereitschaft, einzuspringen, hatte nichts mit dem Einkaufszettel zu tun, sondern mit echter Partnerschaft. Es zeigte mir, dass Unterstützung sanft sein und dennoch Großes bewirken kann.

Während wir an diesem Abend das Abendessen kochten, sprachen wir darüber, wie leicht man die kleinen Routinen übersieht, die den Alltag am Laufen halten. Er gab zu, dass ihm nie bewusst gewesen war, wie viele Entscheidungen ich täglich treffe, bis er selbst einmal versucht hatte, etwas so Simples wie einen Pflegeartikel auszusuchen. Diese Offenheit schuf eine angenehme Atmosphäre zwischen uns. Sie erinnerte uns beide daran, dass Verständnis durch Zuhören und Beobachten entsteht. Und manchmal auch dadurch, dass man im Supermarkt vor dem Regal steht und hofft, die richtige Wahl zu treffen.

Dieser eine einfache Supermarktbesuch ist mir in Erinnerung geblieben. Nicht wegen des Einkaufs selbst, sondern wegen der Geste dahinter. Er war der Beweis, dass Liebe keine großen Gesten braucht, um bedeutsam zu sein. Manchmal bedeutet Liebe, dass jemand deine Vorlieben kennt, sich an Kleinigkeiten erinnert und auf unerwartete Weise für dich da ist. Und zu wissen, dass jemand deinen Alltag versteht, macht das Leben ein bisschen leichter, ein bisschen wärmer und gibt dir ein viel stärkeres Gefühl der Verbundenheit.

Die vollständigen Kochschritte finden Sie auf der nächsten Seite oder über die Schaltfläche „Öffnen“ (>) und vergessen Sie nicht, das Rezept mit Ihren Facebook-Freunden zu teilen.