Ungeladen – aber trotzdem zum Kochen aufgefordert? So habe ich mit Selbstachtung reagiert.
Vor zwei Wochen habe ich etwas zugesagt, worauf ich mich wirklich gefreut habe – für die Babyparty einer Freundin zu kochen.
Ich hatte mein ganzes Herzblut in die Planung des Menüs für fünfzig Gäste gesteckt, stundenlang geschnippelt, mariniert und gebacken und meine Küche mit Lachen und Vorfreude erfüllt. Doch am Abend vor der Feier nahm alles eine unerwartete Wendung.
Die Gastgeberin schickte mir eine fröhliche Nachricht, dass ich wegen „Platzmangels“ „ausgeladen“ worden sei – wollte aber trotzdem, dass ich das ganze Essen vorbeibringe. Keine Entschuldigung, keine Erklärung – nur beiläufige Anweisungen, als ob meine Zeit und meine Fürsorge ihr allein gehörten. Ich starrte fassungslos auf mein Handy. Freundlichkeit sollte sich nicht wie Ausnutzung anfühlen, aber in diesem Moment tat sie es.
Ich versuchte, ruhig zu bleiben, und fragte, warum ich nach all der Mühe ausgeschlossen wurde. Ihre Antwort war ausweichend und abweisend – und das verletzte mich mehr, als ich zugeben wollte. Für andere zu kochen war für mich immer ein Ausdruck von Zuneigung, nicht etwas, das man respektlos einfordern kann.
Nachdem ich die Enttäuschung verdaut hatte, antwortete ich schlicht: Wenn ich bei der Veranstaltung nicht willkommen bin, dann werde ich auch nicht das Essen liefern.
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